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Theo's Tipp

Für jede Saison und zu jedem Thema etwas dabei!

Theo's Tipp im Juli 2022

Liebe Gartenfreunde, Energiesparen ist in dieser Zeit noch wichtiger geworden. Auch im Garten gibt es Möglichkeiten. Viel Energie benötigen Gasstrahler, die die Aufenthaltszeit draußen in kühleren Nächten verlängern. Etwas günstiger sind elektrische Infrarot-Wärmestrahler zu bewerten. Noch mehr Energie spart, wer es sich jetzt unter einer Decke gemütlich macht. Die Leuchtkörper in den Gartenlampen wurden häufig beim Austausch mit LED-Birnen noch nicht berücksichtigt. Auch das kann man schnell nachholen. Weitere günstige Beleuchtungsmöglichkeiten sind auch Solarleuchten. Große Energieverbraucher sind Pools im Garten. Hier helfen nachts Poolabdeckungen gegen Auskühlung. Häufig kommen auch Solarheizungen zum Einsatz, um fossile Brennstoffe zu sparen. Geringer sind die Einsparungen, die sich durch den Einsatz von handgetrieben Gartengeräten ergeben. Der Laubbesen kann den Laubbläser ersetzen. Wer möchte, kann Kompost aus dem Grünschnitt selbst produzieren. So spart man sich den Fahrtweg zum Grünabfallsammelplatz und zum anderen erhält man wertvollen Boden-Verbesserer. Der Garten wird auch für die Holzeinlagerung für den Kamin oder Holzofen genutzt. 1 kg Holz hat einen Heizwert von 4,2 KW/h, wenn es 2-3 Jahre gelagert wurde und nur 3,4 KW/h, wenn es 1 Jahr gelagert wurde. Die Energieeffizienz von Holz können Sie in Ihrem Garten um 20% steigern, wenn sie es ein Jahr länger (regengeschützt) liegen lassen. Viel Energie lässt sich auch mit einer Wäscheleine einsparen. Wind und Sonne helfen beim Trocknen Ihrer Wäsche. Wer Tomaten, Obst und Gemüse im eigenen Garten produziert, spart Energiekosten gegenüber der Produktion in Erwerbsgewächshäusern und für den Transport. Und dann eins nicht vergessen. Bitte nicht nur im Garten arbeiten, sondern auch mal genießen. Dann kommt an ganz normalen Tagen Stimmung wie im Urlaub auf. Euer Theo
Juli

Theo's Tipp im Juni 2022

Liebe Gartenfreunde, Der Mai hat sich in diesem Jahr mit kühlem Wetter verabschiedet. In der ersten Hälfte sehr trocken gab es in den meisten Gegenden Deutschlands in der zweiten Hälfte starke Schauer, teils mit Gewitter. Fahren Sie bald in den Urlaub? Dann ist die Empfehlung hierauf auch den Garten vorzubereiten. Es gibt Bewässerungssysteme oder nette Nachbarn, welche gießen. Nur kümmern muss man sich. Oder man verbringt seinen Urlaub im eigenen Garten. Dann hat sich der Einsatz im Gartenjahr doppelt gelohnt. Mücken sind lästige Plagegeister. Der Gärtner kann vorbeugen, wenn er stehendes Wasser aus dem Garten entfernt. In meiner Gießkanne stand längere Zeit Wasser, in dem sich die Mückenlarven tummelten. Die Gartenteichfische haben sich darüber sehr gefreut. Der Juni ist der Monat, in dem die Gartenschere häufig zum Einsatz kommt. Wer verblühte Blüten -z.B. von Rosen- ausschneidet, verlängert die Rosenblüte. Die Gartenschere ist ein wichtiges, häufig genutztes Werkzeug des Gärtners. Grundsätzlich unterscheiden wir Amboss Scheren und Bypass Scheren. Die Amboss Schere ist besonders für totes Holz geeignet. Eine Scherenbranche besteht aus der Schneide, die andere aus einer planen Fläche, auf die im rechten Winkel die Schneide trifft. Vorteil der Amboss Schere ist die bessere Kraftübertragung. Mit Amboss Scheren wird hauptsächlich Totholz geschnitten. Bei Bypass Scheren gleiten die Scherenklingen aneinander vorbei. Das gibt bei frischem Holz den sauberen Schnitt. Wer nur eine Schere besitzen möchte, sollte sich eine Bypass Schere zulegen. Ich empfehle, die Schere danach auszusuchen, wie sie in der Hand liegt. Es gibt Scheren für kleine oder große Hände. Wer viel schneiden muss, für den gibt es Scheren mit ermüdungsarmen Rollgriff. Auch an Linkshänder wird gedacht. Nützlich ist eine Kerbe für das Schneiden von Draht. Ich habe ein Halfter für meine Schere, dann ist diese immer griffbereit. Weitere Spezialscheren sind kleine Erntescheren oder große Astscheren mit langen Griffen, die es auch als Amboss Schere oder Bypass Schere gibt. Gute Marken sind Loewe, Felco, Fiskars, Wolf, Freund und Gardena. Gut gepflegt können gute Scheren Jahrzehnte lang auch bei häufigem Einsatz halten. Und nicht vergessen. Nicht nur arbeiten sondern auch genießen! Es beginnt die Zeit der Naschkatzen. Die Johannisbeeren und Erdbeeren werden reif. Euer Theo
Juni

Theo's Tipp im Mai 2022

Liebe Gartenfreunde, „Vor Frost Du nie sicher bist, bis Sophie vorüber ist“ lautet eine alte Bauernregel. Manertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie sind die Eisheiligen. Auf Ihren Namenstagen vom 11.bis 15. Mai kommt es häufig nach warmen Maitagen nochmal zu Spätfrosten. Die Wettersysteme stellen nochmal einen Temperaturausgleich zwischen der Polarregion und Mitteleuropa her. Bei meiner Großmutter wurden frostempfindlichen Pflanzen traditionell erst nach diesen Terminen gepflanzt. Das galt besonders für Ihre wertvollen Geranien, die sie regelmäßig im Haus überwinterte, bis sie uralt wurden. Heute sieht es der Gartenfreund in normalen Höhenlagen nicht mehr so eng. Evtl. mag es auch an der Klimaerwärmung liegen. Wer sicher gehen will, stellt wertvolle frostempfindliche Kübelpflanzen erst nach dem 15. Mai raus. In England kursiert ein Witz. Der englische Lord wird vom Touristen gefragt: „Wie bekommt man einen so schönen Englischen Rasen hin. Antwort: Zweimal die Woche mähen……… und das 200 Jahre lang.“ Sicherlich trägt auch die gute Wasserversorgung in England zum Gelingen der Rasenflächen bei. Auch wir in Kontinentaleuropa können gute Rasenflächen erstellen. Erste Grundlage ist ein gesunder Boden. Bitte hierauf schon beim Hausbau achten und nicht mit schweren Baumaschinen verdichten. Die Wahl des Saatgutes ist eine weitere Grundlage. Wir empfehlen RSM Sorten, die vom Staat geprüft sind. Ein Langezeitdünger im Frühjahr, eine Winterstärkung mit Dünger im Herbst und regelmäßige jährliche Kalkung machen den Rasen konkurrenzfähig gegen Moss und andere Beikräuter. Wer dann noch regelmäßig und wichtig nicht zu tief mäht (Stufe3) und auf gute Wasserversorgung achtet wird an einen englischen Rasen rankommen. Wer rechtzeitig vorgezogen hat, kann Ende des Monats im Gemüsegarten ersten Eissalat, Radieschen, Kohlrabi oder Gelbe Rüben ernten. Im Mai beginnt zudem die Spargel- und Rhabarberzeit und frühe Erdbeeren werden erwartet. Auch Kräuter wie Kresse, Rucola, Dill oder Schnittlauch sind schnittfertig und ab einer Bodentemperatur von ca. 15 Grad Celsius kann Basilikum gesät werden. Tomaten sind gute Pflanzen für den Hausgarten. Eigene sind wahr Geschmackswunder. Was Tomaten mögen, sind luftige, sonnige Plätze ohne das die Blätter nass werden. Am besten Tomaten an einer Südlagenwand mit einem lichtdurchlässigen Dach anbauen. Tomaten mögen es über der Erde nicht nass brauchen an den Wurzeln aber viel Wasser. Wer die Pflanztöpfe, mit denen er die Pflanzen gekauft hat, als Gießmulde neben die Pflanzen setzt, wird viel Freude an seinen Tomaten haben. Im Erdbeerfeld wird der Mutterboden mit Stroh abgedeckt, damit dieser locker bleibt und die Früchte vor Fäulnis geschützt sind. Die Fäulnispilze kommen nämlich aus dem Boden. Durch das Stroh haben die jungen Erdbeeren keinen Kontakt zum Boden und bleiben gesund. Und nicht vergessen, nicht nur arbeiten, sondern den Garten oder Balkon auch mal genießen. Wir haben mit einem Krocketspiel die Trittfestigkeit unseres Rasens unter Beweis gestellt. Euer Theo
Mai

Theo's Tipp im April 2022

Liebe Gartenfreunde! Es lohnt sich Lebensmittel selbst anzubauen. Aber nur wenn man die Arbeit auch gern macht. Für Kräuter, Gemüse, Salate und Früchte findet man fast immer Platz. Ein Balkonkasten am Fenster reicht schon für den Anbau von vielen Pflanzen. Am besten kauft man Kästen mit eingebautem Wasserspeicher, dann braucht man auch übers verlängerte Wochenende nicht gießen. Für das „Urban Gardening“ bekommen Sie spezielles Saatgut, welches für Balkonkästen besonders geeignet ist. Mehr Pflanzen als Sie denken, lassen sich auf dem Balkon ziehen. Wer einen Garten hat, nutzt am einfachsten und platzsparend ein Hochbeet. Es ist leicht zu bewirtschaften, da wir im Stehen arbeiten können. Bei richtiger Anlage sind die Pflanzen vor Schnecken und Wühlmäusen geschützt. Auch Wildkräuter wachsen nicht so schnell ein. Bei etwas mehr Platz können wir ein Beet anlegen. Ich empfehle das Beet in vier gleichgroße Bereiche zu teilen, um abwechselnd Pflanzen wie Starkzehrer (hoher Nährstoffbedarf z.B. Kohl, Sellerie, Kürbis), Mittelzehrer (Möhren, Salate) und Schwachszehrer (Erbsen, Bohnen) zu pflanzen. Im vierten Jahr (Beet) kann der Boden sich erholen. Hier nutze ich eine Gründüngung z.B. gerne Phacelia als Bienenweide. Verwandte Pflanzenarten sollte man nicht über mehrere Jahre nacheinander am selben Standort pflanzen, um Krankheiten vorzubeugen. Tomaten sind dankbare Pflanzen. Eine geschützte Lage nach Süden ist wichtig, da Tomaten viel Wärme und Licht benötigen. Dann ist eine reiche Ernte fast garantiert. Ein durchsichtiges Dach schützt vor Regen und Pilzbefall. Sehr oft nutze ich das Kräuterbeet. Zum Kochen und Grillen kommen Thymian, Basilikum und Rosmarin und Co. frisch aus dem Beet. Ich spekuliere noch mit einer Kräuterspirale. Hier kann platzsparend auf die verschiedenen Bedürfnisse der unterschiedlichen Kräuter im Anbau Rücksicht genommen werden. Etwas Obst im Garten gehört auch dazu. Bäume und Sträucher gibt es für fast jeden Garten in der passenden Größe. Frei nach Martin Luther: „und würde morgen die Welt untergehen, würde ich heute einen Apfelbaum pflanzen“. Hier bitte darauf achten, dass die Bäume nach dem Pflanzen noch wachsen und die End-Größe einplanen. Wer weiterführende und vertiefende Literatur benötigt, dem empfehle ich John Seymours Buch Selbstversorgung aus dem Garten. John Seymour beschreibt anschaulich, wie man seinen Garten natürlich bestellt und gesunde Nahrung erntet. Was ist sonst noch wichtig? Ein Wasseranschluss in der Nähe erspart viel Lauferei. Wer neu baut sollte bei der Gartenanlage daran denken, dass die schweren Baumaschinen den besten Boden nicht verdichten. In einem Komposthaufen „entsorge“ ich organisches Material und bekommen wertvollen, kostengünstigen Dünger. Und dann den Garten auch genießen. Ich bin ein Fan vom ursprünglichen Geschmack meiner Erdbeeren der Sorte Mietze Schindler (Praline aller Erdbeersorten, die allerdings eine andere Erdbeersorte als Befruchter benötigt). Euer Theo 🙂
April

Theo's Tipp im März 2022

Liebe Gartenfreunde, Wir sind gut drauf, weil jetzt im Garten wieder richtig was zu tun ist. Die Muskulatur wird angeregt. Die frische Luft und insbesondere die Arbeit im Tageslicht sorgen für Wohlbefinden (Das Licht hilft bei der Vitamin D Produktion des menschlichen Körpers und vertreibt trübe Stimmungen). Es gibt richtig was zu tun nach den vielen Stürmen im Februar. Da wird es Zeit, auch mal was über die optimale Bekleidung bei der Gartenarbeit zu schreiben. Hier gilt für mich die gleiche Verhaltensweise wie bei anderen schweißtreibenden Tätigkeiten, zum Beispiel Sport. Die Bekleidung sollte atmungsaktiv sein. Am besten zieht man sich nach dem sogenannten Zwiebelprinzip an. Auf der Haut liegt die erste Schicht. Am besten aus atmungsaktiven Naturfasern, die die Feuchtigkeit weiterleiten. Diese Schicht sollte eng anliegen. Die zweite Schicht dient der Isolation. Hier sind abhängig von der Temperatur Fleece- oder Softshelljacken ideal. Eine dritte Schicht sorgt für Wind und Regenschutz. Auch hier sollte mit Hilfe von Funktionsmembranen die Atmungsaktivität bei gleichzeitigem Nässe- und Windschutz sichergestellt werden. Da die Gartenarbeit häufig im Knien ausgeführt wird, achte ich auf genügende Länge der Bekleidung im Lendenbereich, sonst geht es schnell auf die Nieren. Ich trage gerne einen Buff um den Hals, der schützt vor Halsschmerzen. Für mich mit meinen wenigen Haaren ist auch eine Kopfbedeckung wichtig. Die schützt vor der Sonne und vor Auskühlung. Als Schuhwerk sind da zum einen meine Garten Clocks. Mal eben Kräuter aus dem Garten für die Küche holen, schnell in die Clocks schlüpfen - fertig. Wenn ich länger im Garten bin, bevorzuge ich Arbeitsschuhe. Diese geben mir Sicherheit durch den Schutz der Sohle gegen Durchstiche und den Zehenschutz Dank der eingebauten Stahlkappe. Das Siegel S3 garantiert diese Eigenschaften bei gleichzeitigem Nässeschutz. Arbeitsschuhe müssen nicht schwer sein. Es gibt modere Modelle mit Kevlar Sohlen und Kunststoffkappen. Für sehr nasse Arbeiten habe ich meine Gummistiefel. Arbeitsschutz sollte man auch im Garten großschreiben. Dazugehört auch der Gehörschutz bei der Arbeit mit Gartenmaschinen. Gummimatten schützen die Knie beim Arbeiten im Knieen. An Handschuhen habe ich eine große Auswahl. Zum Rosenschneiden sind diese aus Leder mit langen Stulpen. Bei Kälte gibt es Handschuhe aus Neopren und für filigrane Arbeiten nutze ich Feinmechaniker-Handschuhe. Gerne trage ich einen Gürtel mit angehängten Taschen für die Gartenschere und andere Kleinigkeiten. Besondere Schutzmaßnahmen sind bei Arbeiten mit gefährlichen Maschinen wie z.B. Motorsägen zu beachten. Hier gibt es spezielle Ausrüstung mit Schnittschutz und der Helm ist Pflicht. Mit guter Ausrüstung geht einem die Arbeit leichter von der Hand. Jetzt noch an den UV-Schutz denken und man ist gewappnet. Und nicht vergessen, den Garten auch mal genießen. Schuhe aus und Beine hochlegen! Euer Theo 🙂
März

Theo's Tipp im Februar 2022

Liebe Gartenfreunde, im Januar 2022 hat sich bei uns die Sonne kaum blicken lassen. Zum Monatsende fegte Sturmtief Nadja heftig durch Norddeutschland. Die Temperaturen waren eher mild für die Jahreszeit. Im Garten steht der Frühjahrsputz an. Der Rasen wird nochmal vom Laub befreit. Die Beete werden freigeharkt. Vorsichtig, denn die Frühjahrsblüher stecken schon ihre Spitzen durch den Boden. Der Februar ist der optimale Zeitpunkt zum Kalken. Die Gemüse- und Obstpreise auf dem Markt oder im Supermarkt sind das letzte Jahr stark gestiegen. Es lohnt sich wieder für den Gartenfreund zu pflanzen und zu säen (zumindest, wenn man auch Freude an der „Arbeit“ und dem beim „Wachsen zusehen“ hat). Ende Februar können die ersten Saaten ins Freilandbeet wie Radieschen, Karotten, Puffbohnen, Knoblauch oder Spinat. Die Obstbäume (Ausnahmen z.B. Süßkirchen, Walnüsse) können jetzt an frostfreien Tagen beschnitten werden, um den Ertrag und die Baumgesundheit zu fördern. Ich empfehle die Teilnahme an Baumschnittkursen, da lernt man es in der Praxis. Auch Hecken sollten jetzt beschnitten werden. Der Zeitpunkt ist gut, weil noch keine Vögel und Kleinlebewesen mit dem Brutgeschäft begonnen haben. Es fällt dabei viel Holz an. Wer möchte kann dieses auch im eigenen Garten verwerten. Eine Möglichkeit ist der Einbau in die unterste Lage eines neu gebauten Hochbeetes. Besitzer großer Gärten, die es etwas rustikal mögen, können mit dem Schnittgut eine Benjes-hecke anlegen. Dazu schichtet man die abgeschnittenen Äste längs entlang des Streifens, auf dem die Hecke wachsen soll. Diese werden zu einem wertvollen Lebensraum und verrotten langsam. Anfliegende Samen wachsen durch das Schnittgut und eine neue Hecke entsteht. Man sollte den Prozess durch das Einpflanzen von Sträuchern unterstützen. Auch benötigt man Stützmaterial für Bohnen und Erbsen, dafür sind Haselnussstecken gut geeignet. Meinen Kompost bereite ich für die Saison vor. Jetzt wird der Kompost umgesetzt. Dazu wird der fertige Kompost von den noch nicht durchkompostierten Teilen im Haufen getrennt. Das Material wird gesiebt (großes Kompostsieb), damit feines Material zur Verfügung steht und anschließend gesondert gesammelt. Der Rest kann entweder wieder in den Komposthaufen oder ist gut in der zweituntersten Schicht im neuen Hochbeet aufgehoben. Diese Arbeit kann gut vorgezogen werden, denn im März wird die Arbeitsbelastung größer. Wer vorplant, kann jetzt schon seinen Bedarf an Zwiebeln, Sämereien, Dünger und Erden decken, dann ist man im März gerüstet. Wie in der Automobilindustrie gibt es auch bei Gartenmaschinen längere Lieferzeiten. Wer im Frühjahr Neuanschaffungen vor hat, sollte sich rechtzeitig umsehen. Und nicht vergessen sich die Zeit zu nehmen den Garten auch mal zu genießen. Wie schön ist der Plausch mit dem Nachbarn übern Zaun. Euer Theo 🙂
Februar

Theo's Tipp im Januar 2022

Liebe Gartenfreunde, dieses Jahr gab es bei uns einen sehr milden Jahreswechsel. Ein Tiefdruckgebiet folgte dem nächsten. Damit es in dieser Zeit richtig kalt wird, benötigen wir Strömungen aus Russland und Ostwinde. Auch wenn wir Gärtner starke Fröste fürchten, so helfen diese uns auch. Bei milden Temperaturen überwintern manche Schädlinge, während diese bei tiefen Temperaturen absterben und sich im Frühjahr erst aus im Herbst abgelegten Eiern entwickeln müssen. Ein großer Nutzen von Frösten ist die sogenannte Frostgare. Gerade Gartenfreunde mit schweren Tonböden nutzen diese gerne. Wird im Herbst umgegraben und verbleiben die Schollen auf dem Gartenland, lässt der Frost das Wasser in den Schollen gefrieren und die Schollen fallen in guter Krümelstruktur auseinander. Übel wird es, wenn wir nach einem milden Winter im Frühjahr starke Fröste bekommen. In der Winterruhe können die Pflanzen unserer Breiten tiefe Temperaturen gut vertragen. Anders sieht es aus, wenn diese schon ausgetrieben haben. Diese Situation hatten wir im Frühjahr 2021, als im April die Temperaturen nach einem warmen März zweistellig unter null fielen. Helfen und schützen langfristig kleine Hecken. Deshalb sind historisch Kloster- und Bauerngärten mit Hecken und Einfassungen angelegt, weil diese Pflanzen vor kalten Winden und Frösten schützen. Wer seinen Weihnachtsbaum noch hat, kann mit den Zweigen auch vorbeugend die Rosen abdecken. Wem die Finger jucken und im Garten aktiv werden möchte, sollte die geplanten baulichen Maßnahmen vorziehen. Warum nicht jetzt schon das gewünschte Spalier anbringen oder schon die Nistkästen für das Frühjahr aufhängen. Unsere Vögel sichern sich Ihre Kinderstube früher als wir denken. Jetzt ist auch Zeit, die spannende Gartenliteratur, die man zum Fest geschenkt bekommen hat, zu lesen. Ich schätze die Gartenbücher von John Seymour sehr. Dann können wir weitere Aktivitäten für 2022 planen. Euer Theo 🙂
Januar

Theo's Tipp im Dezember 2021

Liebe Gartenfreunde, Unsere Vorfahren verwenden seit ca. 400.000 Jahren Brennholz zum Heizen und Kochen. Auch heute genießen wir die wohlige Wärme aus Kamin und Ofen. Es liegt nach all der Zeit vielleicht schon in unseren Genen, dass wir Feuer und Flamme schätzen. Ob wir Holz selbst werben oder im LandMarkt kaufen, eine fachgerechte Einlagerung ist wichtig. Der Brennwert des Holzes hängt in erster Linie von seinem Feuchtigkeitsgehalt ab. Optimal sind 15% bis 20%. Hierfür kann man Testgeräte erwerben. An diesen befinden sich zwei Metalldorne, die ins Holz gebohrt werden. Über den elektrischen Leitwert wird die Feuchtigkeit gemessen. Bei der Verbrennung von zu feuchtem Holz, muss zunächst Wärme für die Verdunstung des Wassers im Holz aufgebraucht werden. Das ist sehr energieaufwändig und kann bei feuchtem Holz 40% der Energie verbrauchen. Der Feuchtegehalt des Brennholzes ist für den Heizwert wichtiger als die Art der Hölzer. Hier liefern Esche, Buche und Hainbuche beste Qualitäten. Auch Eiche ist nach längerer Lagerzeit sehr gut zu verwenden. Holz lagert am besten bei hohem Luftaustausch und von oben und unten trocken. Sehr gut sind Carports oder Hauswände mit Dachüberstand. Dann aber für einen Schutz von unten gegen Bodenfeuchte sorgen. Bei Hauswänden das Holz nicht direkt an der Wand stapeln, sondern einen Spalt lassen, damit die Luft hinterm Holz zirkulieren kann. Auch von oben sollten Regen und Schnee ferngehalten werden. Wer Platz hat, kann auch Holz in Gitterboxen lagern. Aber auch diese sollten von oben gegen Regen geschützt sein. Zum Anmachen verwende ich in Paraffin getränkte Holzwolle. Diese zündet schnell und riecht angenehm. Vor dem Anzünden ziehe ich das Pad etwas auseinander. Wer keine Braunkohlebriketts verwendet, kann auch die Asche zum Düngen verwenden. Hierbei ist Vorsicht angesagt. Bei kleinen Gärten kommt man schnell an die Grenzen der Überversorgung. Nach der Verbrennung des Holzes finden sich in der Asche Teilbestandteile des Baumes in konzentrierter Form. Während Kohlenstoff, Schwefel und Stickstoff beim Verbrennen in die Luft entweichen, bleiben vor allem Dingen Calcium (Brandkalk), Kalium, Phosphor, Eisen und Spurenelemente aber auch Schwermetalle in der Asche. Der phWert ist sehr hoch. Wer mit Asche düngt, sollte Moorbeet-Pflanzen und Nutzpflanzen aussparen. Eine Entsorgung der erkalteten Asche über den Hausmüll ist vorzuziehen. Beim Holzkauf wird der Käufer mit verschiedenen Mengeneinheiten konfrontiert. Zu den verschiedenen Maßeinheiten mit denen Holz gehandelt wird gehören Festmeter, Raummeter und Schüttraummeter. Der Festmeter ist das tatsächliche Volumen des Stammes (das reine Holz). Hierfür wird der durchschnittliche Flächeninhalt des Stammes auf Hälfte seiner Länge mit der Gesamtlänge multipliziert. Der Raummeter bezeichnet gestapeltes Holz. Dieser enthält zusätzlich die Lücken, die zwischen den gestapelten Holzstücken entstehen. Noch weniger Holz findet sich im Schüttraummeter. In willkürlich aufgeschütteten Holzhaufen sind noch mehr Lücken zu finden. Ein Festmeter Holz ergibt 1,4 Raummeter und 2,3 Schüttraummeter Ein Raummeter Holz ergibt 0,7 Festmeter und 1,4 Schüttraummeter Ein Schüttraummeter ergibt 0,4 Festmeter und 0,7 Raummeter Vorm ersten Advent am Samstag habe ich mich wieder mit den Lichterketten gequält, bis ich diese enttüddelt hatte. Ich habe den Tipp bekommen, zukünftig Drahtkleiderbügel aus der Reinigung zu nehmen und über diese die Lichterketten beim Einlagern nach Weihnachten zu wickeln. Mal schauen, wie es klappt. Ihnen und Ihren Familien besinnliche Festtage! Euer Theo 🙂
Dezember

Theo's Tipp im August 2021

Liebe Gartenfreunde, Im August machen viele Gartenfreunde Urlaub. Auch im Garten kann man es entspannt angehen lassen. An lauen Sommerabenden und an manchem schönen Wochenende nutze ich, neugierig wie ich bin, Einladungen, um bei Freunden und Bekannten zu schauen, was die in ihrem Garten Neues gemacht haben. Hierbei hole ich mir so manche Anregung und bekomme auch Ableger, Samen oder überzählige Pflanzen geschenkt. Umgekehrt funktioniert das auch. Bei uns im Dorf gibt es einen Tag des offenen Gartens, der dieses Jahr leider ausgefallen ist. Der Heimatverein organisiert dieses Event und ca. 15 Familien öffnen ihre Gärten. Viele nutzen ihre Fahrräder, um von einer Gartenbesichtigung zur nächsten zu kommen. Es bleibt auch Zeit zum Fachsimpeln. Schöne Erinnerungen sind etwas sehr Wertvolles. Ich erfreue mich an meinen Fotoalben. Wir haben für unseren Garten ein eigenes Album. Zum einen ist es schön zu sehen, wieviel man im Laufe der Jahre geschaffen hat. Zum anderen hat man eine gute Quelle, wie man damals z.B. die Regenrohre verlegt hat, wenn man neu buddeln muss. Ob Ihre Kartoffeln reif sind, hängt von der Sorte, dem Pflanzzeitpunkt und dem Witterungsverlauf ab. Sie können den Reifegrad prüfen. Trocknet das Kartoffelkraut, lassen Sie die Kartoffeln am besten noch zwei Wochen im Boden. Dann machen Sie an einer Pflanze den Schalentest. Dafür graben Sie eine Pflanze aus. Lässt sich die Schale nicht leicht abreiben sind diese reif. Das Kartoffelkraut hat man früher wegen der Blattkrankheiten verbrannt. Ich habe heute noch den Geruch der Kartoffelfeuer in der Nase. Als Kinder haben wir die frischen Kartoffeln gleich in die Glut gelegt. Heute sollte das Kraut nicht auf den Gartenkompost, sondern in die grüne Mülltonne gegeben werden. Der kommunale Kompost entwickelt viel mehr Hitze, dass Blattkrankheiten keine Chance haben und der Zyklus unterbrochen wird. August ist auch die Zeit, in der man auf das Unkraut aufpassen muss. Vor allen Dingen, wenn es so viel regnet wie zurzeit. Ich liebe da meine Gartenhacke. Diese ist aus einem Stück geschmiedet und hat einen ordentlich verkeilten Eschenstiel. Sie liegt satt in der Hand und schneidet wie durch Butter. Hacken belüftet den Boden und bereitet diesen auf den Regen vor, sodass das Wasser schnell und leicht eindringen kann. Das Bodenleben dankt es uns, mit einer guten Bodengare. Nach der Arbeit pflege ich die Hacke mit etwas Ballistol oder anderen natürlich abbaubaren Ölen. Vorsicht! Hacken schärfen sich selbst im Boden. Bitte nicht mit dem Winkelschleifen schleifen. Damit verliert der Stahl seine Härte. Gleiches gilt für Spaten und Schaufeln. Regelmäßig pflanze ich im August neue Erdbeerpflanzen. Dafür wird das Beet fein Krümelich vorbereitet und reifer Kompost eingearbeitet. Erdbeeren werden in der Reihe auf 40 cm und auf 75 cm Reihenabstand gepflanzt. Bitte die Pflanzlöcher so groß machen, dass die Wurzeln breit ausgebreitet eingepflanzt werden können. Die Pflanze so tief einpflanzen, dass die Wurzelkrone eben mit der Erde abschließt. Dann noch gut angießen. Wir wollen aber nicht nur arbeiten, sondern auch genießen. Wie wäre es mit einer Decke auf dem Rasen liegend und im Himmel den Schwalben beim Insekten jagen hinterher schauen. Euer Theo
August

Theo's Tipp im März 2021

Liebe Gartenfreunde, der 1. März ist der meteorologische Frühlingsanfang. Der kalendarische Frühlingsanfang, der sich am Sonnenstand orientiert ist allerdings der 21. März. Zu dieser Zeit steht die Sonne über dem Äquator am höchsten. Es ist die Zeit der Tag- und Nachtgleiche. Davon unterscheidet man noch den phänologischen Frühlingsanfang, der sich darauf bezieht, wie weit die Natur fortgeschritten ist. Ein bekanntes Beispiel für Gartenfreunde ist die Forsythien Blüte. Jetzt wissen Rosenfreunde, dass es Zeit ist, Ihre Rosen zu schneiden. Dieser Strauch blüht so strahlend gelb, weil die Blüten vor den Blättern erscheinen. Unser Körper genießt es, wenn jetzt im Garten wieder richtig was zu tun ist. Die Muskulatur wird angeregt. Die frische Luft und insbesondere die Arbeit im Tageslicht sorgen für Wohlbefinden, weil die Vitamin D Produktion angeregt wird. Gutes, funktionierendes Werkzeug ist für mich eine Hauptvoraussetzung, um mit Freude im Garten zu arbeiten. Das mein Rasenmäher noch nicht in der Winterinspektion war, werde ich am Wochenende schnell korrigieren. Lavendel ist eine dankbare Pflanze im Garten. Ich mag diese wegen ihres Duftes, ihrer Farbe und der Beliebtheit bei Bienen und Schmetterlingen. Lavendel neigt allerdings zum Verholzen, wenn dieser nicht regelmäßig geschnitten wird. Zusammen mit den Rosen schneide ich den Lavendel um 2/3 zurück. Dieser treibt schnell wieder mit frischen Trieben aus und bleibt bei jährlichen Rückschnitt vital, fein- und vieltriebig. Jetzt können rote Rüben, Petersilie, Möhren, Spinat und Zwiebeln ausgebracht werden. Die Aussaat ist immer noch die preiswerteste Möglichkeit der Versorgung mit Gemüse und anderem Grünzeug. Einfacher geht es mit vorgezogenen Pflanzen, die inzwischen zur Verfügung stehen. Wer aber spezielle Sorten sucht, der wird bei Sämereien besser fündig. Die sicherste Bekämpfungsmöglichkeit bei Moos ist es alles dafür zu tun, dass sich Rasen/ Gras wohlfühlt und Moos unwohl. Alle Pflanzen konkurrieren miteinander um Licht, Nährstoffe, Wasser und Luft. Wenn wir den Rasen (Stufe 3 beim Mähen) etwas länger lassen, beschattet er das Moss. Durch die längeren Halme kann mehr Photosynthese betrieben werden. Das Gras wird durch pflanzenbauliche Maßnahmen bevorzugt und das Moos benachteiligt. Ähnlich ist auch die Kalkung zu sehen, weil Kalk die Bodenstruktur fördert. Eine Kali- und Stickstoffdüngung kommt dem Rasen zugute. Moos wird verdrängt. Leider kommt Moos mit verdichtetem Boden besser zurecht als Rasen. Legen Sie deshalb vor der Aussaat des Rasens besonderen Wert auf die Bodengare und -struktur. Gerade bei Neubauten wird dem Boden viel zugemutet. Wer die Ruhe hat, sollte vor der Raseneinsaat über eine Gründüngung nachdenken und auch die Rasenfläche nicht bei Nässe anlegen. Nasser Boden verdichtet schnell. Später kann sonst nur noch an den Symptomen rumgedoktert werden. Hier bei der Neuanlage Mehraufwand zu betreiben, zahlt sich ein Gartenleben aus. Und nicht vergessen, im Garten auch mal entspannen. Für ein entspanntes Banksitzen reicht die Sonne schon aus. Euer Theo
März

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