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Theos Tipp im Februar 2023

Ihr Team von LandMarkt Rupp
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Theo´s Tipp im Februar 2023

Liebe Gartenfreunde,
heute Morgen lag der Vorfrühling in der Luft. Das erste Mal in diesem Jahr konnte man den Specht langhallend klopfen hören. Die Vögel zwitschern auch schon recht aktiv und prüfen schon, wer der passende Partner werden könnte.

Ich nutze den Februar, um alle Gehölze zu beschneiden. Zunächst die Weißdorn Hecke. Ab dem 01.März beginnt die Nistperiode, dann ist der Rückschnitt nicht mehr erlaubt. Es gilt sich also zu beeilen. Es ist erstaunlich wie viele Heckenbrüter den Weißdorn genutzt haben. Besonders die Stieglitze habe ich im letzten Jahr vielfach beobachten können. Beim Rückschnitt kann man ohne das Laub die vielen leeren Nester sehen. Die Hecke ist ein wertvoller Lebensraum. Jetzt ist noch Zeit, Gehölze zu pflanzen. Es gibt neuerdings Wühlmauskörbe. Dies Drahtgeflecht schützt die Wurzeln der Jungpflanzen vor den Wühlmäusen. Später verrottet es dann.

Auch Obstbäume sollten jetzt beschnitten werden. Ich empfehle allen Neueinsteigern ein Seminar, hier erhält man wertvolle Tipps. Gutes Werkzeug gehört auf alle Fälle dazu. Scharfe Scheren, Teleskopsägen, Baumwachs und eine standsichere Leiter sind wichtig.

Im Winter haben die Fruchtstände der Stauden und Gräser vom Vorjahr den Garten noch um reizvolle Blickpunkte bereichert. Pflanzflächen, in denen Frühjahrsblüher erwartet werden, sollten wir schon aus praktischen Gründen frühzeitig aufräumen. Denn mit dem Austrieb der Zwiebelblumen wird es schwierig, sich im Beet zu bewegen, ohne dabei die empfindlichen Triebspitzen zu zertreten. Bei den Osterglocken ist das bei mir schon zu spät. Diese schauen schon aus der Erde. Beim Zurückschneiden räume ich auch gleich die nicht verrotteten Laubreste aus den Beeten.

Im Freien können bei geeignetem Wetter gegen Ende des Monats schon Puffbohnen, Gelbe Rüben, Spinat, Wurzel- und Glatte Petersilie oder Rettiche ausgesät werden. Langsam keimende Pflanzen wie Lauch, Zwiebeln, Erdbeeren oder diverse Kräuter im warmen Zimmer vorkeimen lassen. Dazu die Samen in einer mit feuchtem Sand gefüllten Plastiktüte 2 Tage bei Zimmertemperatur aufbewahren und sie anschließend sofort ausbringen.

Gestern habe ich meinen Rasenmäher zur Inspektion angemeldet. Erstaunlich wie lang schon die Warteliste ist. Wer zur Mähsaison seinen Mäher wieder fit haben möchte, sollte jetzt auch über die Inspektion nachdenken. Im nächsten Jahr bin ich früher dabei.

Für mich ist es für den Kartoffelanbau noch zu früh. Wer aber vorne mit dabei sein möchte sollte sich im Februar Frühkartoffeln sichern. Diese werden nicht in die Erde gesteckt. Hierin ist es noch zu kalt. Die Pflanzen würden nicht wachsen. Sie können ab Ende Februar allerding in kleinen Stiegen und in hellen Räumen (13-16 Grad) das Wachstum der Kartoffeln anregen. Es bilden sich dann s.g. grüne Lichtkeime (nicht zu verwechseln mit den weißen langen Dunkelkeimen, wenn Kartoffeln zu lange lagern). Nach sechs Wochen ziehen die Kartoffeln um ins Beet. Jetzt haben Sie einen Vorsprung. Eine Abdeckung mit Vlies erhöht die Bodentemperatur und regt das Wachstum weiter an. Legen Sie Wert auf zertifiziertes Qualitätspflanzgut. Nur hier haben sie die Garantie, dass Sie nicht schon kranke Kartoffeln auspflanzen.

Und nicht vergessen. Garten ist nicht nur Arbeit, sondern kann auch meditativ wirken. Ich schließe die Augen und konzentrieren mich auf die Geräusche der Natur.

Euer Theo

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