Theo's Tipp im November

Liebe Gartenfreunde.

Der Oktober im Jahr 2017 hatte sehr milde Tage mit bis zu 26 Grad aber auch sehr stürmische insbesondere im Norden Deutschlands. Bei mir ist ein großer Ast aus dem Birnenbaum gebrochen. Eine ideale Eintrittsstelle für Pilze. Ich schneide hier gerade mit der Säge und sorge für einen sauberen Schnitt. Die Schnittstelle bekommt einen Schutzanstrich mit Baumwachs.

Wenn die letzten Blätter von den Bäumen fallen und die kalte Jahreszeit anbricht, setzen kältebeständige Herbstblumen wie Astern oder Gartenchrysanthemen letzte Farbakzente. Falls noch nicht geschehen, wird es Zeit, den Rasen ein letztes Mal zu mähen. Ich entferne Mähgut und abgefallene Blätter von der Rasenfläche. Das ist wichtig, um Schimmel zu vermeiden. Im Blumenbeet räume ich den Sommerflor ab. Bitte kontrollieren sie auch die Rosen. Die nicht tief genug gepflanzt wurden und freiliegende Veredelungsstellen zeigen, sollten ringsherum mit Rindenmulch oder Komposterde abdeckt werden – so können sie geschützt den Winter überstehen.

Kälteempfindlichen Gemüsesorten, die noch wir noch nicht vollständig abgeerntet haben, sind durch ein Vlies zu schützen. Im Freien überwintern Feldsalat und Winterportulak sowie Schwarzwurzeln und Pastinaken. Radicchio, der Frost bis etwa minus 10 Grad verträgt, kann im ungeheizten Glashaus oder im Folientunnel weiterhin kultiviert werden.

Nach dem Laubfall ist die richtige Zeit, um Steckhölzer für die Vermehrung von fruchttragenden Gehölzen wie Johannisbeeren oder Quitten zu scheiden. Dazu an kräftigen, einjährigen Trieben etwa 25 Zentimeter lange Stücke abschneiden und so tief in die Erde stecken, dass am oberen Ende gerade noch ein Auge herausschaut. Um ältere Johannisbeersträucher durch Teilung zu vermehren, die Pflanze ausgraben und die Wurzeln von Erde befreien, den Stock mit einem scharfen Spaten oder Beil in mehrere Stücke zerteilen und wieder einpflanzen. Ein kräftiger Rückschnitt lässt frisch gesetzte Sträucher im Frühjahr schön buschig austreiben.

Mein Vogelhaus wird das ganze Jahr bestückt. Ich stelle jetzt wieder auf Winterfutter um. Bitte auch an die Waldvögel denken und Feinsämereien mitanbieten. Der Hammer sind Futterrosinen. Ich denke, bei mir sammeln sich fast alle Fasanen aus dem Dorf. Für Vogelfreunde, die auf der Terrasse füttern, gibt es im Fachhandel, s.g. Terrassenfutter. Die ist schon entspelzt und macht wesentlich weniger Dreck.

Der November ist auch der Monat der Vorsorge. Sind z.B. die nicht frostfesten Wasserleitungen geleert? Ich habe auch einen Sack Streusalz in der Garage liegen, damit ich nicht vom Eis überrascht werde. Meine Empfehlung hier, ist Streusalz zu hamstern. Nach den warmen Wintern der letzten Jahre sind die Lagerbestände Streusalz im Handel sehr niedrig (es wird ja nicht schlecht). Die Schneeschaufel und warme Arbeitshandschuhe stehen auch bereit.

Und nicht nur arbeiten, sondern auch feiern. Wie wäre es mal mit Bratäpfeln aus dem eigenen Garten?

Ein Fest für die Familie.



Euer Theo

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