Theo's Tipp im September

Liebe Gartenfreunde.

Der August hatte in der zweiten und dritten Woche einige Regentage, ansonsten war es sehr schön und nach meinem Geschmack auch nicht zu heiß. Es gab auch genügend Feuchtigkeit, dass wir kaum bewässern mussten.

Nicht schön ist der erhöhte Pilzdruck, insbesondere bei den Rosen. Gerade der Rost war in meinen Rosen stärker, als in den vergangenen Jahren. Wenn eine Spritzung nötig sein sollte, sollten Sie das Mittel (Wirkstoff) auch mal wechseln, sodass keine Resistenzen auftreten. Mir ist es wichtig, dass die Pflanzen gesund in den Winter gehen, also behandele noch. Bitte bei den Rosen heruntergefallenes Laub mit Pilzbefall aufsammeln und beseitigen, ansonsten ist dieses wieder der nächste Infektionsherd. Gleiches gilt im Übrigen für die Rosskastanien. Sind bei Ihnen die Kastanien früh braun geworden, haben Sie wahrscheinlich einen Befall mit der Miniermotte. Diese überwintert im Laub. Wer nun das Kastanienlaub entsorgt, beseitigt auch die Miniermotten für die nächste Saison.

Sommerblumen auf Balkon und Terrasse haben in der Sommerhitze vielleicht kleinere Blühpause eingelegt, wenn sie jedoch auch während dieser Zeit gut gepflegt wurden, starten sie jetzt nochmal richtig durch. Geranien, Petunien oder Begonien regelmäßig düngen und verblühte, welke oder kranke Pflanzenteile sorgfältig ausschneiden. So halten farbenfrohe Sommerblüten noch bis in den Herbst hinein.

Am meisten Freude macht mir meine Schmetterlings- und Bienenwiese. Sonntags hatte ich den Liegestuhl so gestellt, dass ich das fleißige Treiben beobachten konnte. Sehr gerne angenommen werden auch die Sommerflieder und das Kräuterbeet, wobei der schwarze Basilikum das 3 Sterne Restaurant für Wildbienen sein muss.

Für schöne Herbststimmung im Garten sorgen die prächtigen Hortensien. Besonders die Bauernhortensien zaubern mit ihren großen bunten Blütenbällen farbliche Highlights ins Blumenbeet. Wer es unkomplizierter mag, greift zu Rispenhortensien. Diese sind einfacher zu kultivieren und genauso schön anzusehen. Zwischen Ziergräsern wie Chinaschilf, Rutenhirse oder Reitgras setzten Astern und Herbstanemonen bunte Akzente. Auch Gehölze mit bunten Beeren wie Eberesche oder Feuerdorn eignen sich, um im Herbst Farbe in den Garten zu bringen.

Ernten, ernten, ernten heißt im Gemüsebeet: Neben Salat, Kohlrabi und Radieschen bereichern nun auch Kürbisse und Kartoffeln den Speiseplan. Besondere Aufmerksamkeit bekommen meine letzten Tomaten. Da es den empfindlichen Früchten schnell zu kalt wird, ernte ich diese bei ungünstigen Witterungsbedingungen nun auch grün und lasse im Haus an einem dunkeln Platz bei Zimmertemperatur nachreifen. Wer nach getaner Ernte seine Beete mit Gründünger versorgen möchte, sollte spätestens im September das Saatgut ausbringen.

Im Obstgarten haben Äpfel und Birnen im September noch Hochsaison. Zusätzlich gibt es jetzt Weintrauben und Nüsse. Wildes Obst wie Holunder und Sanddorn lässt sich zusammen mit dem Gartenobst ausgezeichnet zu Marmelade und Säften verarbeiten – so wird der Herbst zum Geschmackserlebnis. Das heißt, man kann seinen Garten auch kulinarisch genießen.

Euer Theo

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